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Ko Dae-Ming's Staatsportrait

Ko Dae-Ming (auch Ko Dae-Min, koreanisch 고대밍, *18. Februar 1913 in Seoul, †28. Mai 1997 in Pjöngjang) war ein Politiker der Demokratischen Volksrepublik Hiang Lee und ein langjähriger Freund Kim Ir-Sen's (der Staatsgründer Hiang Lee's). Er kämpfte an der Seite der Partisanen gegen die Japaner in den 30er Jahren. Er war Mitbegründer des christlichen Sozialismus und Gründer der "Partei des Fortschritts" die mit der "Partei der Arbeit" von Kim Ir-Sen 1950 zur "Partei der Arbeit und des Fortschritts" fusionierte, wo er bis zu seinen Tod 1. Sekretär war. Er ist bis heute Premierminister der Demokratischen Volksrepublik Hiang Lee und war auch Außenminister und Vizepräsident. Er galt als "2. Mann im Staat" gleich hinter Kim Ir-Sen. Für einen kurzen Zeitraum hielt man ihn auch als Nachfolger Kim Ir-Sen's. Er zählt zu den drei der "Großen Revolutionären Führung des 20. Jahrhunderts".

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Der langjährige Mitstreiter von Kim Ir-Sen galt innerhalb der revolutionären Bewegungen und auch aus Sicht seiner politischen Gegner als intellektuell führender Kopf der PdAudF.

Nach seinen Tod wurde um Ko ein riesiger Personenkult geschaffen, der bis heute anhält.

Ko Dae-Ming's Familie

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Ko Dae-Ming mit seiner Tochter Ko Yam-Suk, seinen Sohn Ko Yong-Sen und seiner Frau 1985 bei einen Besuch der Kim Familie in Busan

Ko Dae-Ming heirate am 15. März 1946 Lee Pak-Il. Sie zeugten gemeinsam fünf Kinder:

Kindheit und Jugend

Geboren wurde er in Seoul am 18. Februar 1913 als unehliches Kind von einem japanischen Offizier namens Ichirō Yashida (*1887-†1945) und einer Koreanischen Bäuerin namens Ko Yong-Lee (*1890-†1994).

Die ersten Lebensjahre verbrachte er beim Großvater Ko Song-Thaek, einem ehemaligen hohen Staatsbeamten der Mandschu-Dynastie, der auch Bürgermeister von Kaesŏng war und von dem er eine klassische Ausbildung erhielt. Im Alter von etwa zehn Jahren übertrug die Familie seine Erziehung einem Onkel in Pjöngjang, wo er dann eine moderne Grundschule besuchte.

Von 1928 bis 1929 ging Ko Dae-Ming auf die von japanischen Missionaren geleitete Nankai-Mittelschule in Pjöngjang, wo er bald in der Schülerbewegung eine führende Rolle spielte und an revolutionäres Gedankengut kam.

1929 schlossen sich Ko Dae-Ming der Partisanengruppierung von Kim Song-Chu, der den Kampfnamen Kim Il-Sung annahm, an um das Land vor den Japanern zu retten.

Der Kampf gegen die Japaner

Ko als Partisane

Ko Dae-Ming als Partisanenkrieger.

Ko kämpfte an vielen Schlachten gegen die Japaner. Als Japan China den Krieg erklärte und den Marionettenstaat "Mandschukuo" schuff mussten Ko und die anderen fliehen. Sie zogen sich an der Grenze zu Mandschukuo zurück, wo er auch einen Koreaner namens Kim Ir-Sen aus den Wäldern rettete, es war der Beginn einer Freundschaft die mit dem Tod von Ko Dae-Ming endete. 1943 kehrte Ko mit Kim gemeinsam nach Korea zurück um die japanischen Nachschublinien abzuschneiden. 1943 wurden die Partisanen unter der Führung von Kim Ir-Sen auch von den USA finanziert, so konnten sie sich bessere und mehr Waffen holen und Pjönjang großteils von den Japanern befreien. Doch 1945 kurz vor Ende des 2. Weltkrieges, kehrten die Japaner aus der Mandschurei zurück um ihr "Mutterland" zu verteidigen. Die Einheiten unter der Führung von Kim Ir-Sen wurden dabei stark dezimiert und Ko Dae-Ming wurde dabei schwer am linken Arm verletzt. Jedoch konnte der Wille der Partisanen nicht gebrochen werden, obwohl sie stark geschwächt wurden konnten sie mit der platzierung von Minen, auf den Gehwegen, die Japaner stark schwächen. Mitte August 1945 kapitulierte Japan und Korea wurde von den USA und der UdSSR besetzt. Der 38 Breitengrad teilte das Land in Zwei.

Zeit als Regierungssprecher von 1948 bis 1949

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Ko Dae-Ming, 1948 in Pjöngjang

Als Kim Il-Sung die demokratische Volksrepublik Korea proklamierte, brauchte er dringend eine Mehrheit. So holte er die PdF in die Regierung und machte Ko Dae-Ming zum Regierungssprecher seiner Regierung. In seiner Aktivität als Regierungssprecher traf er auch wieder auf Kim Ir-Sen, der im Verteidigungsrat saß.

Mitte 1949 schlug sich Ko jedoch immer mehr auf die Seite von Kim Ir-Sen, so kritisierte er das Regime öffentlich. Dies wurde ihm jedoch zum Verhängnis. Mitte 1949 warf ihm Kim Il-Sung, samt seiner Partei, aus der Regierung. So wurde Ko Oppositionsführer.

Der Putsch gegen Kim Il-Sung

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Kim Ir-Sen und Ko Dae-Ming bei der Militärparade

1949 wurde im engsten Kreis um Kim Il-Sung bekannt das er plant den Süden Koreas anzugreifen. Ko Dae-Ming bekam das mit und suchte seinen alten Freund Kim Ir-Sen auf, um mit ihm eine "Front" gegen dieses Vorhaben zu bilden. Als Mao Zedong in China die Volksrepublik China ausrief, meinte Stalin das sich Kim Il-Sung auch die Meinung der Chinesen einholen soll. Das verschaffte Ko Dae-Ming und Kim Ir-Sen wichtige Zeit zur Planung des Putsches. Ko vereinte seine Partei "Partei des Fortschritts" mit der Partei Kim Ir-Sen's "Partei der Arbeit" zur "Partei der Arbeit und des Fortschritts" und bildeten eine starke Parteiarmee. Sie wählten den 5. April für den Tag ihres Putsches. Im frühen Morgen des 5. Aprils wurden durch die Parteitruppen alle wichtigen Gebäude in Pjöngjang erobert, erst gegen 7 Uhr bekam es auch Kim Il-Sung mit, der zu spät die Volksarmee mobilisierte. Der Chef der Armee, sowie der Generalstabschef schlugen sich auf die Seite von Kim Ir-Sen. Gegen 17 Uhr des 5. Aprils 1950 stürmten die Truppen zu dem Haus von Kim Il-Sung und belagerten dieses, erst um 23:09 Uhr kapitulierte Kim Il-Sung und wurde verhaftet. Am darauffolgenden Tag erklärte Kim Ir-Sen die "koreanisch demokratische Volksrepublik" für ausgelöscht und nannte den Staat um in "Hiang Lee". Um 12:00 Uhr wurde auf dem Zentralen Platz in Pjöngjang eine Militärparade abgehalten und Kim Il-Sung wurde an die Grenze zu China verbannt.

Zeit als Außenminister von 1950 bis 1970

Ko in Korea

Ko Dae-Ming mit seiner Delegation, 1967 in der Republik Korea

Ko in Südkorea

Ko Dae-Ming, bei seiner Ankunft in der Republik Korea.

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Dieses Plakat zeigt Ko bei einem Besuch in der Volksrepublik China 1962

Ko und Ho

Hồ Chí Minh und Ko Dae-Ming 1963 in Vietnam

Am 10. April wurde Ko Dae-Ming zum Außenminister, der noch jungen Republik, ernannt. Am 29. September gründete er den Demokratischen Jugendverband, dieser wird auch oft als "Kim Ir-Sen Jugend" bezeichnet. Er besuchte viele (sozialistische) Staaten: VR China, UdSSR, DDR, SFR Jugoslawien, BR Österreich, VR Mongolei, R Kuba, DVR Laos, DR Vietnam, BR Deutschland, R Mexico, R Chille, R Barcelona, SR Rumänien, VR Ungarn, USA, Iran, Singapore, R Korea, Großbritannien, Tschechoslowakische SR, VR Polen, VR Bulgarien, VR Kongo, Sozialistische Libysch-Arabische Volks-Dschamahirija, DR Afghanistan, R Irak, VR Kampuchea, R Frankreich, Kanada, Finnland, Schweden, Norwegen, Thailand, Philippinen, Italien, Türkei, Japan, Albanien und Saudi-Arabien.

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Ko Dae-Ming während den Verhandlungen in Seoul

Ko war Kim gegenüber stets loyal und genoss auch während der Wirren der Säuberungen das Vertrauen Kims.

1963 wurde er von Kim Ir-Sen nach Südkorea als Führer einer Delegation geschickt, um über eine Wiedervereinigung beider Länder zu sprechen. Die Verhandlungen dauerten 5 Jahre. Man wurde sich nie oft einig. Doch am 25. Dezemeber 1968 war es dann soweit, der Süden legte der Delegation unter Ko Dae-Ming ein Vertragswerk vor, Ko reiste nach Pjöngjang und legte dieses der Regierung unter Kim vor, der Süden forderte darin eine freie und Geheime Wahl eines Staatsoberhaupts dass alle sechs jahre zu wählen sei und ein förderales Konzept so das der Machtapparat in Südkorea erhalten bleibt. Am 1. Januar unterzeichnete Kim Ir-Sen und der Südkoreanische Präsident Park den "Vertrag zur Wiedervereinigung des Vaterlandes."

Ko Dae-Ming als Premierminister und Vizepräsident von 1970 bis 1997

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Ko Dae-Ming 1985, bei den Feierlichkeiten in Pusan. Neben ihn sitzt der Präsident Kim Ir-Sen

Ko Dae-Ming wurde nach der Wahl Kim Ir-Sen's zum Präsidenten am 10. Januar 1970, zum Vizepräsidenten und Premierminister ernannt. Er war ein populärer Politiker, der vom Volk geliebt wurde. Er stand immer treu zu Kim Ir-Sen. 1972, als Kim Ir-Sen seine Weltreise zu Verbündeten startete, regierte er derweil in Hiang Lee als Vizepräsident. Ko Dae-Ming war auch dafür zuständig, dass die Wirtschaft und damit die Lebensgrundlage des Volkes möglichst störungsfrei weiterlief. Ko ermöglichte, gemeinsam mit Kim Ir-Sen, die Aufnahme von Beziehungen mit dem Westen in den 1970er Jahren. Er begrüßte im Februar 1972 den amerikanischen Außenminister Richard Nixon zu seinem Besuch in Hiang Lee und unterzeichnete mit ihm ein Handelsvertrag zwischen Hiang Lee und der USA. Den amerikanischen US-Präsident Franklin D. Prama nahm er am 13. August 1975 in Entfang. Am 27. Mai 1979 starb sein Sohn Ko Man-Ir an einer überdosis Drogen. Daher beschloss Ko und Kim strengere Drogengesetze zu entwerfen.

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Ko Dae-Ming mit Nicolae Ceauşescu und Elena Ceauşescu in Bukarest, 1976

1976 reiste Ko nach Rumänien, da ihn Nicolae Ceauşescu, der Staatspräsident Rumäniens, zu Gesprächen eingeladen hat, um die wirtschaflichen Beziehungen zu verbessern und auszubauen.
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Richard Nixon und Ko Dae-Ming, beim Festessen

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Ko Dae-Ming, bei seinen Rücktritt als Vizepräsident, 1996

1985 wurde Ko Dae-Ming und seine gesamte Familie nach Busan eingeladen. Die Feierlichkeiten dauerten drei Tage an. Zu dieser Zeit bildete sich auch das "Anti-Ko-Gespann", dieses forderte von der Regierung das Ko weniger Einfluss auf die Wirtschaft und Kim Ir-Sen übt. Doch es war Ko so ziemlich egal was dieses Bündniss gegen ihn unternahm, da er ja Kim Ir-Sen auf seiner Seite hatte. Am 13. Mai 1986 wurde ein Attentat auf Kim Ir-Sen verhindert. Ko Dae-Ming war dafür Hauptverantwortlich, dass der Geheimdienst den Attentäter erfolgreich fest nehmen konnte. Es war ein Amerikanischer Kommunist namens John P. Miller, er wurde von den obersten Gerichtshof zum Tode verurteilt. Am 24. April 1989 wurde auf Ko ein Attentat verrichtet, das er jedoch überlebte da die Kugel nur die Schulter traf. Es war ein sowjetischer Attentäter namens Andrej Popow. Ein weiteres Attentat konnte 1990 vom Geheimdienst verhindert werden. 1990 als sich die Ost-Block Länder von der Sowjetunion lossagten, fing Ko an sich Sorgen zu machen über die Zukunft Hiang Lee's. So ließ er seine Leibgarde in der Nähe seiner Familie aufstellen, während Kim die Polizeipräsenz auf den Straßen erhöht hatte. Doch es kam anders als erwartet, die Bürger Hiang Lee's blieben Ruhig und unterstützten Kim Ir-Sen weiter. 1995 wurde Ko von Kim nach Busan eingeladen, die beiden veranstalteten ein Krisentreffen, denn in der Obersten Volksversammlung stand die Vaterländische Front auf und wollte mehr Demokratie, sie zerschlugen die Partei indem sie die Führer der Partei verhaften ließen und ins Arbeitslager sperrten. Am 30. April 1996 trat Ko Dae-Ming als Vizepräsident zurück, wegen einer Lungenkrebs-Diagnose. Er zog sich auch aus der Politik raus und der Vizepremierminister musste Notdürftig einspringen.

Sozialpolitik

Unter Vizepremierminister Han Min-Ree (1970–1985) wurde der Wohlfahrtsstaat stark ausgebaut. 1970 wurden die Witwenpensionen erhöht. 1971 wurde der dreiwöchige Mindesturlaub eingeführt. 1972 wurde die freiwillige jährliche Gesundenuntersuchung auf Kosten der Sozialversicherung begonnen und für Studierende die Möglichkeit zur freiwilligen staatlichen Krankenversicherung geschaffen. Ebenso wurden Studienzeiten und Arbeitslosigkeit in der Pensionsberechnung zum Vorteil des Versicherten besser berücksichtigt. 1974 wurden Familienbeihilfe und Geburtenbeihilfe erhöht. 1976 verkündete Ko, der Wohlfahrtsstaat sei weitgehend vollendet, ab 1978 wurden Nettoausgaben bremsende Regeln eingeführt.

Leichterer Zugang zur Bildung

Umfangreiche Maßnahmen sollten möglichst vielen jungen Menschen den Zugang zu höherer Bildung ermöglichen: kostenlose Schulbücher (1972), freie Schulfahrten (1972), Ausbau der Schulbeihilfen, Forcierung von Schulneubauten. Zur Liberalisierung des Schulbereiches wurde mit dem Schulorganisationsgesetz 1974 die Mitsprache von Schüler- und Elternvertretern festgeschrieben.

Familien- und Strafrechtsreform bis 1975

Die große Strafrechtsreform 1975 war innenpolitisch größtenteils unumstritten, ausgenommen die Fristenlösung, die Kim Ir-Sen gegen die von Kos favorisierte Indikationslösung durchsetzte. Dieser Punkt belastete Kos ansonsten gutes Einvernehmen mit der katholischen Kirche. Im Familienrecht kam es zur Gleichstellung der Ehegatten, zur Verbesserung der Rechtsstellung des ehelichen Kindes, zur Gleichstellung unehelicher und ehelicher Kinder und zur Erleichterung der Scheidung.

Tod und Begräbnis

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Ko Dae-Ming's Leichnahm im Ko-Mausoleum, 1997.

Am 23. Mai 1997 lag Ko bereits im sterben, die Ärzte teilten ihn mit das er nur noch mehr wenig Tage zu Leben hat. Seine Familie war bis zu diesen Tag immer bei ihm, bis er sie bat ihn alleine zu lassen. 2 Tage später am 25. Mai 1997 kam Kim Ir-Sen zu Ko Dae-Ming um mit ihm noch die letzten Tage zu verbringen bevor er starb. Am 28. Mai 1997 in Anwesenheit von Kim Ir-Sen starb er in den Frühenmorgenstunden um 04:30.

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Trauermarsch

Kos Statur

Ko Dae-Ming's Statur, wurde 1998 in der Nähe von Mansudae erbaut.

In Pjöngjang wurden wegen den Tod von Ko Dae-Ming drei Tage lang Trauermärsche gehalten. Zu dieser Zeit verschwand auch Kim Ir-Sen. Man nimmt an er habe sich zurück gezogen, um den Volk seine Tränen nicht zu zeigen.

Am 20. Juni 1997 bei einer Sitzung der Obersten Volksversammlung, ernannte Kim Ir-Sen Ko Dae-Ming zum ewigen Premierminister. Der Vorsitzende des Ministerrates wurde nun statt diesen eingesetzt. Die Statue von Ko Dae-Ming wird seit 2013 wegen Anschlägen auf diese von Soldaten der Volksarmee beschützt.

Kos Vermächtnis

(Siehe Hauptartikel: Personenkult um Ko Dae-Ming)

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Kim Ir-Sen, im noch unfertigen Ko-Mausoleum, Juni 1997

Nach den Tod von Ko, war Kim Ir-Sen am Boden zerstört. Laut Zeugen sperrte sich Kim drei Tage lang ein. Zum Gedenken an seinen Freund ließ er Statuen und Bilder errichten. Es wurden sogar teilweise mehr Lieder auf Ko als auf Kim gesungen. Kim setzte Ko mit ihm selbst gleich und veranlasste sogar Kos Bildnis auf dem PdAudF-Anstecker anzu bringen, jedoch löste dies Streit in der Partei aus. Dadurch war klar das Ko fasst mächtiger war, obwohl er tot war, als Kim Ir-Sen. Schließlich gab Kim nach, doch den Anstecker ließ er so. Noch heute werden Anstecker mit Kos Bildnis getragen.

Kim plante sogar, aus eigener Feder, ein Mausoleum für seinen Freund.

Orden und Auszeichnungen

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Ko Dae-Ming 1986, bekommt zum 2. Mal den internationalen Kim Ir-Sen Friedenspreis

Orden der Volksarmee, Orden des Paektusan, Held der DVRHL, Kim Ir-Sen Orden, Orden des Volkes, Orden der Wissenschaft, Orden der Wiedervereinigung des Vaterlandes, Kim Ir-Sen Preis, Internationaler Kim Ir-Sen Friedenspreis

Ausland:

Orden der Völkerfreundschaft, Held der sozialistischen Arbeit, Karl-Marx-Orden, Rotbannerorden, Held der Arbeit

Ämter

  • Erster Sekretär des Zks des Politbüros der PdAudF 1950 bis 1997
  • Außenminister der Demokratischen Volksrepublik Hiang Lee 1950 bis 1970
  • Mitglied des Ständigen Komitees des ZKs des Politbüros der PdAudF 1955 bis 1997
  • Premierminister der Demokratischen Volksrepublik Hiang Lee 1970 bis 1997
  • Vizepräsident der Demokratischen Volksrepublik Hiang Lee 1970 bis 1996
  • Vorsitzender der Zentralen Beratungskommission der PdAudF 1971 bis 1996
  • Vorsitzender des Nationalkomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Volkes 1976 bis 1997

Bücher

Ko Dae-Ming über die Entstehung Hiang Lee's, Reden und Schriften 1949 - 1997: eine Auswahl zum Gedenken an den großen proletarischen Revolutionär des koreanischen Volkes und hervorragenden Anti-Japanischen Kämpfer, Ko Dae-Ming über die Gründung des Demokratischen Jugendverbandes

Gedenken

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Die Statuen von Nixon und Ko im Ko-Museum

Zu seinem 70. Geburtstag am 18. Februar 1983 wurde das "Ko-Museum" eröffnet, dort konnte man z.B. zwei Statuen sehen die Ko und Nixon darstellten, sie sollten ein Sympol für die Beziehungen mit der USA sein. Auch sind seine Bilder im Ko-Mausoleum und in der Ko Dae-Ming Universität zu sehen, sein Geburtstag der 18. Februar ist ein Feiertag des Landes wo man im Ko-Mausoleum Blumen zu seinen Ehren platziert und beim Kumsusan-Palast riesige Militärparaden statt finden. Auch muss man bei Schuljahresende vor Kos Sarg das Lied von General Ko Dae-Ming singen.

Durch seinen Kampf für eine funktionstüchtige Wirtschaft, die beseitigung der Armut Hiang Lee's und für die Bildung verlieh man ihm den Titel "Ewiger Premierminister" und "Großer Lehrer der Nation".

Lieder

Nach seinen Tod wurde "Das Lied vom General Ko Dae-Ming" in Auftrag gegeben, es fungiert auch gleichzeitig als Hymne des Demokratischen Jugendverbands. Auch wurde zu seinen Ehren am 13. November 1997 das Lied "Wir werden Premier Ko Dae-Ming in hohem Ansehen für immer halten" Uraufgeführt. Auch das Lied "Unser Genosse Ko Dae-Ming" ist zu seinen Ehren verfasst worden. 2015 wurde dann das Propagandalied "Ohne Kim und Ko gäbe es kein neues Korea" verfasst.

(Siehe auch: Lieder auf die Führer)

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Die Doppelstatuen, Mitte September 2015

Statuen

Aus Anlass des 70. Jahrestags der Kapitulation Japans am 2. September 2015, wurde am Mansudae Monument eine Doppelstatue von Kim Ir-Sen und Ko Dae-Ming eingeweiht. Die stehende Statue Ko Dae-Mings stellt diesen in Mantel und seinem typischen Mao-Anzug dar. Die Einweihung fand im Rahmen einer feierlichen Zeremonie unter Anwesenheit von etwa 150.000 Menschen statt.

Ende September 2015 wurden die Statuen erneut verhüllt. Die Statue Ko Dae-Mings wurde auf den neu geschaffenen "Ko Dae-Ming-Platz" verlegt.

Theaterstück

Siehe auch