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Kim Lee-Sung

Kim Lee-Sung 2003 in Pjöngjang.

Kim Lee-Sung (*13. September 1962, in Pjöngjang, †26. August 2015, in Kaesong) war das vierte Kind vom Staatsgründer Kim Ir-Sen und seiner Frau Kim Sung-Ae. Seit dem 19. März 1985 war sie Mitglied in der Partei der Arbeit und des Fortschritts und war von 1990 bis 1996 Bürgermeisterin von Seoul. Seit 2004 lebte sie zurückgezogen in Kaesong, man ging davon aus das sie an Krebs leidete.

Kindheit und Jugend

Seit ihrer Geburt am 13. September 1962 war sie das Nesthäckchen von Kim Sung-Ae, die ihre zweite Liebevoll erzog und zur Gerichtigkeit ermutigte. Sie ging anders als ihre Geschwister in Seoul zur Schule und absolvierte dort auch ihre Ausbildung als Dolmetscherin. In ihrer Jugend half sie ihrem Vater bei Diplomatischen Besuchen von Staatsoberhäuptern wie Tito oder Honecker.

Bürgermeisterin von Seoul

Von 1990 bis 1996 war sie Bürgermeisterin von Seoul und baute die "zweite Hauptstadt" weit aus und sorgte für eine bessere Infrastruktur und für den Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel, auch den neuen Flughaufen "Seoul International" ließ sie in Auftrag geben. 1996 wurde sie jedoch abgewählt und von da an lebte sie ausschließlich in Kaesong.

Krankheit

2003 sah man Kim Lee-Sung das letzte mal. Sie war an der Seite ihres Bruder Kim Sen-Sung auf einer Besichtigungstour durch die Stadt. Mitte April 2004 zog sie sich in ihre Villa in Kaesong zurück, man geht davon aus das sie an Krebs leide. Einige gehen sogar so weit zu behaupten das sie Tot sei, wiederrum andere meinen das sie sich nach Japan abgesetzt habe.

Tot

Am 26. August 2015 starb Kim Lee-Sung allein in Kaesong, in den Nachrichten war dies eine Eilmeldung. Kim Sen-Sung reiste sofort nach Kaesong.